Du bist ein Gott,
der mich sieht.

Jahreslosung 2023 | 1. Mose 16,13

 


 

Gott lieben, das ist die allerschönste Weisheit. Jesus Sirach 1,14    

 

Liebe Gemeinde,

 

das Jahr, das nun zu Ende geht, begann mit einem großen Versprechen:
Jesus sagt uns: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen!“
Ich hoffe sehr, dass sich dieses Versprechen in den zurückliegenden Monaten auch an Ihnen erfüllt hat! Wie auch immer Sie versucht haben, sich Jesus zu nähern - durch
festen Glauben oder eine gute Tat, in Gottesdienst oder Gebet.
Manchmal wünscht man sich ja etwas, wenn man betet. Man bittet etwa um Gesundheit oder Versöhnung, ja um Frieden mit Menschen, die uns - warum auch immer -
auf der Seele liegen, wie man so sagt. Mit solchen Bitten kommen wir zu GOTT. Dabei geht es beim Beten gar nicht zuerst darum, dass sich Wünsche erfüllen. Viel wichtiger ist, dass man sich im Gebet bei GOTT in Erinnerung bringt.
Ja, ein großer Wunsch vieler Betender ist: GOTT, vergiss mich nicht!                                         So holt man GOTT mit einem Gebet sozusagen in seine gute Stube oder besser gesagt in die gute Stube seiner Seele. Und unser HERR Jesus Christus weist niemanden ab! Selbst den nicht, der sich vielleicht jahrelang nicht um ihn gekümmert hat.
Ja, ich denke, er freut sich wie der Vater, dessen Kind nach langer Abwesenheit endlich nach Hause zurückkehrt. Vater, Mutter und Kind sehen sich dann mit Freuden an!
Vielleicht tröstlich, wie es die Jahreslosung für 2023 aus dem ersten Buch Mose sagt:


Du bist ein Gott, der mich sieht.“  

 

Gesehenwerden! Das ist ein gutes Gefühl! Gesehenwerden ist das Versprechen von Aufmerksamkeit und Zuwendung. Ist Leben nicht auch gesehen -  ja wahrgenommen - werden? Ein Mensch, der nicht gesehen wird, auf den niemand achtgibt, verkümmert. Doch GOTT sieht! Bildlich gesprochen steht ER vielleicht Tag für Tag am Eingang seines Hauses und wartet auf seine Kinder, die - lange fort - endlich wieder zu ihm finden. Heimfinden! Weil sie daheim gern gesehen sind, anerkannt und geliebt.
„Du bist ein Gott, der mich sieht.“ Das sagt im ersten Buch Mose eine gewisse Hagar. GOTT erfüllt ihren Wunsch nach einem Kind. Und Hagar dankt dafür, dass sie von GOTT gesehen wird. Vielleicht ist dieses Gesehenwerden das Schönste, das wir beim Beten erleben können. Nein, ich bin kein Nichts und Niemand, sondern ein Mensch, den GOTT kennt und sieht. Ich lebe nicht ziellos dahin, sondern werde wahrgenommen von GOTT. Das erfüllt mein Leben mit Sinn. Ja! Leben ist Gesehenwerden von GOTT!

Diese Gewissheit sowie ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes Neues Jahr 2023 wünscht Euch und Ihnen herzlich

 

Pfarrer Michael Kreßler

 

KIRCHE ROSENBACH ONLINE

 

 Auf unserem YOUTUBE-KANAL finden Sie alle Online-Andachten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ZITAT

Die Bibel ist ein Brief, den mein Gott mir hat schreiben lassen, wonach ich mich ausrichten soll und wonach mein Gott mich richten wird.

Johann Albrecht Bengel
Joomla templates by Joomlashine

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

OK