Christus spricht:
Wer zu mir kommt,
den werde ich nicht
abweisen!

Jahreslosung 2022 | Joh 6,37

 


 

Gott lieben, das ist die allerschönste Weisheit. Jesus Sirach 1,14    

 

Liebe Gemeinde,

 

dieser Bibelvers und Monatsspruch für August steht in den sogenannten Apokryphen. Die Apokryphen sind einige der Schriften, die nicht zu dem biblischen Kanon gehören, aber trotzdem wichtig und aussagekräftig sind. Das Buch Jesus Sirach wurde nach seinem Autor benannt, der im 3. und 2. Jh. v.Chr. lebte und ein jüdisches Haus der Bildung führte.
Gott lieben? Wenn es nur so einfach wäre, denke ich mir bei diesem Vers. Wie kann ich jemanden lieben, den ich nicht sehen kann, den ich nicht kenne? Gott, das unbekannte Wesen – er ist unerklärlich und voller Fragezeichen für uns Menschen.
Als Jesus auf Erden lebte und durch das Land Israel reiste, zog es die Menschen in seine Nähe. Sie konnten ihm stundenlang zuhören und waren überrascht über seine Wunder. In seiner Gegenwart fühlten sie sich einfach besser, waren angenommen und wurden nicht für Verfehlungen oder körperliche Missstände belächelt, gemobbt oder missachtet. Jesus hatte ein weites Herz für alle und es war ein Einfaches ihn zurück zu lieben.


Der kleine Zachäus, der es sich mit allen Menschen verscherzt hatte, da er von ihnen zu viel Zoll verlangte, entschied sich ganz bewusst für Jesus. Erst war es nur etwas Neugierde seitens Zachäus, dann die offene Annahme und der Besuch von Jesus bei ihm. Zachäus begann Jesus kennenzulernen und zu lieben und das änderte sein Herz. Die Kaltherzigkeit verschwand und er begegnete den Menschen mit Reue und Widergutmachung - mit weisem Handeln.
Und heute? Ist unsere Neugierde auf Gott groß genug, um ihn kennen zu lernen? So wie wir andere Menschen aus Zuneigung kennenlernen möchten, so können wir unser Interesse auch Gott gegenüber zeigen. „He, wer bist du eigentlich? Zeig dich in meinem Leben!“ Wir können ihn entdecken, ihm stückweise begegnen und ihn hinterfragen, im Gebet, im Gottesdienst, in den kirchlichen Angeboten, im Gespräch oder im Alltag. Er wird uns seine großen und kleinen Wunder zeigen. Wir dürfen wissen, dass er uns zuerst geliebt hat. Seine Liebe ist so groß, dass er uns die Freiheit lässt, selber zu entscheiden, ob wir ihn lieben und ihm vertrauen wollen.


Wenn wir uns der Liebe Gottes bewusst sind, wir sie annehmen und daraufhin Gott auch lieben, dann hat das auch Auswirkungen darauf wie wir anderen Menschen begegnen, und zwar mit einem weiten, hilfreichen Herzen. Wir reflektieren uns selbst und lernen weise zu handeln.
Gottes Segen für uns alle, unseren Glauben, unsere Gedanken und unser Handeln!


Ich wünsche Euch weiterhin eine gesegnete Sommerzeit!

 

Eure Sylvia Schantora

 

KIRCHE ROSENBACH ONLINE

 

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ZITAT

Liebe Deine Geschichte, denn sie ist der Weg, den Gott mit Dir gegangen ist.

Leo Tolstoi
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