Christus spricht:
Wer zu mir kommt,
den werde ich nicht
abweisen!

Jahreslosung 2022 | Joh 6,37

 


 

Gott lieben, das ist die allerschönste Weisheit. Jesus Sirach 1,14    

 

Liebe Gemeinde,

 

einer Postkarte. Sofort wird in meinem Kopf die Welt von Pippi Langstrumpf wach!
Als ich Kind war, hat Pippi meine Fantasie beflügelt und mich ermutigt. Die Spruchkarte zeigt mir: Die Erinnerung an Pippi kann auch Erwachsene noch beflügeln.

Astrid Lindgren hat mit ihren Büchern viele Generationen erfreut und bereichert. Bis heute erinnere ich mich an die Figuren Ronja Räubertochter, Michel aus Lönneberga, Karlsson vom Dach und wie sie alle hießen. Vor 20 Jahren ist Astrid Lindgren gestorben. Die Welt, in der sie aufwuchs, bildet den Hintergrund vieler ihrer Bücher.

So weit diese Welt auch entfernt ist von der Welt, in der wir heute leben, sie bleibt ein wichtiger Ort der Sehnsucht. So sagt Astrid Lindgren: „Kinder sollten mehr spielen, als sie es heutzutage tun. Denn wenn man genügend spielt, solange man klein ist, dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später ein Leben lang schöpfen kann.“ Diese Schätze zu entdecken ist wichtig für Kinder. Und Pippi Langstrumpf kann dabei ein Vorbild sein: „Die ganze Welt ist voll Sachen und es ist nötig, dass man sie findet.“
So hat sich Astrid Lindgren zeitlebens für die Kinder eingesetzt. Dafür, dass sie Freiraum zum Leben haben, Fantasie entwickeln können und dass sie mutige und selbstbewusste Menschen werden können. Die Kinder in ihren Büchern können dazu helfen. Man kann mit ihnen mutig und stark sein, aber auch traurig sein und scheitern. So heißt es bei Ronja Räubertochter: „Lange saßen sie dort und hatten es schwer. Doch sie hatten es gemeinsam schwer und das war ein Trost. Leicht war es trotzdem nicht.“

Dass in Astrid Lindgrens Büchern Gott und Kirche kaum vorkommen, könnte ein Hinweis darauf sein, dass in der Kirche zu wenig von dem vorkommt, was ihr wichtig war: Plätze, wo Kinder spielen und ihre Fantasie ausleben können. Lasst uns darüber nachdenken, wie christliche Erziehung genau das einschließen kann, wie unsere Kirchen und Gärten lichte Orte sein können, an denen das geschieht.
Dazu möchte ich daran erinnern, wie Jesus sich den Kindern zuwandte, als seine Jünger sie wegschicken wollten. Jesus sagte: „Wer das Reich Gottes nicht (so voll Vertrauen) empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen!“

In diesem Sinne wünsche ich uns, dass wir uns der Schätze erinnern, die wir als Kinder gesammelt haben, und unser Leben voller Vertrauen auf Gott gestalten.
Sei mehr Pippi - und weniger Prinzessin oder Prinz! ;-)

 

Euer Pfarrer Michael Kreßler

 

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ZITAT

Allmächtiger Vater, gib uns die Gnade, so zu beten, dass wir Gehör verdienen.

Jane Austen
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